Donnerstag, 7. April 2016

Bürgerbegehren: Rückwärtsgewand zur Verhinderung einer lebhaften urbanen Stadtentwicklung

Mit Respekt und großer Genugtuung haben die im Bündnis für den Wiederaufbau der Potsdamer Mitte zusammengeschlossenen Vereine und Bürgerinitiativen auf ihrer gemeinsamen Sitzung am Dienstag zur Kenntnis genommen, dass OB Jann Jakobs in seiner am 03.04.2016 erschienenen Kolumne eindeutig gegen das von der Initiative „Potsdam neu denken“ geplante Bürgerbegehren Stellung bezogen hat.

OB Jakobs macht darin deutlich, dass er nicht prinzipiell gegen Bürgerbegehren ist, sondern es nur strikt ablehnt, dass im gesamten Innenstadt-Areal zwischen Platz der Einheit und dem Alten Markt keine moderne Stadtentwicklung mehr möglich sein soll. Drohender Stillstand wäre die Folge und ist die eigentliche Absicht des Bürgerbegehrens. Hier wird nicht „neu“ gedacht, sondern rückwärtsgewandt.

Jeder Potsdamer kann schon heute die Früchte der kontinuierlichen Stadtentwicklung am Alten Markt erkennen. Da entwickelt sich sichtbar ein lebhaftes, urbanes Stadtzentrum. Hier wird in der Zukunft nicht nur barock, sondern auch modern gebaut werden, mit einer Nutzungsmischung aus Wohnungen,  Gewebetreibenden, Cafés und Bars sowie öffentliche Plätzen samt Kunst und Kultur. Der bisherige Wiederaufbau der Mitte mit Stadtschloss, Haveluferbebauung, mit Uferweg und Alter Markt mit Museum Barberini zeigen eindrucksvoll, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Endlich wieder eine Mitte für uns Potsdamer und attraktiv für die Besucher der Stadt.

Der OB Jakobs bittet daher alle Bürger, sich vor einer Unterschrift unter das Bürgerbegehren über die möglichen Folgen Gedanken zu machen und bietet Hilfe bei der Entscheidung durch die Verwaltung und durch Veranstaltungen an. Auch das Bündnis für den Wiederaufbau der Potsdamer Mitte wird eigene Veranstaltungen anbieten.

Das Bündnis für den Wiederaufbau der Potsdamer Mitte bedankt sich ausdrücklich bei OB Jacobs für die klaren Worte und wird ihn in jeglicher Beziehung unterstützen.

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