Freitag, 24. Juli 2015
Dienstag, 9. Juni 2015
Mitteschön mit Bündnis Potsdamer Mitte außen vor?
Da soll ein Leitbild für die kommende weitere politische, gesellschaftliche und bauliche Entwicklung für die Stadt gefunden und auch festgelegt werden und anschließend soll dieses es im November durch die SVV als Selbstverpflichtung verabschiedet werden. Keine danach folgende Entscheidung der SVV darf dann dieser widersprechen.
So wurde nun eine Internetseite veröffentlicht, auf der die Potsdamer Bürger aufgerufen waren, ihre Gedanken zur Zukunft der Stadt zu äußern. Und das taten sie auf www.Potsdam-weiterdenken.de
dann auch reichlich. Per Post und Online sollen 2100 Meldungen eingegangen sein.
Schaut man sich dort die meisten Kommentare an, so sind hier Themen aus den Bereichen Garnisonkirche (Stadtgestaltung und Bauen), ÖPNV (Verkehr) wiederholt Spitzenreiter.
In der Einteilung nach „meiste Unterstützungen“ wird das Bild noch deutlicher. Auch hier wiederum die Spitzenreiter Garnisonkirche und Stadtgestaltung und Bauen sowie Themen zum Verkehr.
(bitte Details unserer Internetseite entnehmen www.mitteschoen.de)
Wo ist dieses Thema in den Bürgerforen?
Wir haben hier den Eindruck, dass bestimmte Themenkreise bewusst ausgeklammert wurden. Dabei sind es doch gerade diese, die momentan vorrangig in der Stadt kontrovers diskutiert werden.
Wir fragen uns, ist das Absicht?
Ist eine neutrale Bewertung und Zusammenfassung zu Themenforen für die Bürgerbeteiligung erfolgt? Wer sind die dort Agierenden?
Wir finden uns mit unserem Anliegen und unseren Themen bei der Leitbildsuche nicht wieder, obwohl nach unserer Ansicht die Gestaltung der Potsdamer Mitte eines der wichtigsten Themen für die Zukunft unserer Stadt darstellt.
Bündnis Potsdamer Mitte
Mitteschön
Montag, 8. Juni 2015
Finales Werkstattgespräch als gute Grundlage für die zukünftige Gestaltung des Lustgartens
In der
dritten Runde des Werkstattverfahrens zeigten die sieben
Architektenteams
ihre überarbeiteten Entwürfe. Sowohl die Vorstellungen der Bürger als
auch die der Verwaltung wurden in den finalen Entwürfen eingearbeitet.
Im
Detail haben die Entwürfe eine große Bandbreite an Nutzungs- und
Gestaltungsmöglichkeiten. Alle
beteiligten Architektenteams sind sich in einem einig: Das Hochhaus des
Hotels „Mercure“
passe nicht mehr in die Umgebung der schrittweise wiedergewonnenen
Potsdamer Mitte. Vor allem das breite Sockelgeschoss mit den Rampen
bilde eine breite Barriere zum Lustgarten. Es zerstört die Sichtachsen
zwischen Nikolaikirche, Landtagsschloss und Neptunbecken. Um den
Lustgarten in seiner Gänze wieder erlebbar zu machen, gebe es
städtebaulich keine Perspektive für den Erhalt des Hotels. Im Vergleich
zum letzten Mal wurden allerdings Lösungsansätze gezeigt wie man auch
schrittweise den Lustgarten verändern kann, ohne auf den Abriss des
Hotels warten zu müssen.
Sehr
auffällig war auch, daß mehrere Entwürfe nun massive Bauelemente am
südlichen Rand des Lustgartens plazierten. Teilweise wurden 4 stöckige
Gebäuderiegel entlang des Bahndamms gezeigt. Da dieser Bereich bereits
relativ früh umgestaltet werden kann, muss aus unserer Sicht sehr darauf
geachtet werden, dass nicht eine alte Bausünde (Hotel Mercure) durch
eine neue Bausünde ersetzt wird, nur um eine maximale Vermarktung dieser
Grundstücke zu erreichen.
Eine
gute Lösung könnte die von kleyber koblitz letzel freivogel sein, die
den hinteren Bahndamm durch eine Torbögenbebauung abschliesst und auf
Höhe des Bahndamms eine Plattform errichtet, von der man einen
wunderschönen Blick auf den Park und das Schloss hat. Diese Plattform
kann auch zum Radweg am Bahndamm entlang erweitert werden.
Durch
die Torbögen ist die Möglichkeit gegeben, den Zugang zum südlichen Teil
des Lustgartens hinter dem Bahndamm (Hinzenberg) für die Potsdamer
Bürger zu erschliessen. Dieses Areal wäre das Sahnehäubchen und würde
den Lustgarten spätetestens dann zum absoluten Besuchermagneten machen.
Im
Detail haben die Entwürfe eine große Bandbreite an Nutzungs- und
Gestaltungsmöglichkeiten. Alle
beteiligten Architektenteams sind sich in einem einig: Das Hochhaus des
Hotels „Mercure“
passe nicht mehr in die Umgebung der schrittweise wiedergewonnenen
Potsdamer Mitte. Vor allem das breite Sockelgeschoss mit den Rampen
bilde eine breite Barriere zum Lustgarten. Es zerstört die Sichtachsen
zwischen Nikolaikirche, Landtagsschloss und Neptunbecken. Um den
Lustgarten in seiner Gänze wieder erlebbar zu machen, gebe es
städtebaulich keine Perspektive für den Erhalt des Hotels. Im Vergleich
zum letzten Mal wurden allerdings Lösungsansätze gezeigt wie man auch
schrittweise den Lustgarten verändern kann, ohne auf den Abriss des
Hotels warten zu müssen.
Sehr
auffällig war auch, daß mehrere Entwürfe nun massive Bauelemente am
südlichen Rand des Lustgartens plazierten. Teilweise wurden 4 stöckige
Gebäuderiegel entlang des Bahndamms gezeigt. Da dieser Bereich bereits
relativ früh umgestaltet werden kann, muss aus unserer Sicht sehr darauf
geachtet werden, dass nicht eine alte Bausünde (Hotel Mercure) durch
eine neue Bausünde ersetzt wird, nur um eine maximale Vermarktung dieser
Grundstücke zu erreichen.
Eine
gute Lösung könnte die von kleyber koblitz letzel freivogel sein, die
den hinteren Bahndamm durch eine Torbögenbebauung abschliesst und auf
Höhe des Bahndamms eine Plattform errichtet, von der man einen
wunderschönen Blick auf den Park und das Schloss hat. Diese Plattform
kann auch zum Radweg am Bahndamm entlang erweitert werden.
Durch
die Torbögen ist die Möglichkeit gegeben, den Zugang zum südlichen Teil
des Lustgartens hinter dem Bahndamm (Hinzenberg) für die Potsdamer
Bürger zu erschliessen. Dieses Areal wäre das Sahnehäubchen und würde
den Lustgarten spätetestens dann zum absoluten Besuchermagneten machen.
Dienstag, 26. Mai 2015
Drittes öffentliche Werkstattgespräch zum Lustgarten am kommenden Dienstag 2. Juni
am kommenden Dienstag findet das dritte öffentliche Werkstattgespräch zum Lustgarten statt.
Alle Beiträge der Potsdamer Bürgerschaft flossen in eine detaillierte Auswertung der dritten Beteiligungsphase ein und stellen eine Grundlage für das 3. öffentliche Werkstattgespräch.
Im Anschluss wird das Gremium aus Fach- und Sachgutachtern Empfehlungen erarbeiten und diese der Landeshauptstadt Potsdam für den weiteren Arbeitsprozess vorlegen.
Die Empfehlungen und der Bürgerdialog werden in die Beschlussvorlage für die Potsdamer Stadtverordneten zur Entscheidung über die Konkretisierung der Sanierungsziele für den Potsdamer Lustgarten einfliessen.
Termin: 2. Juni 2015, Dienstag
Zeit: ab 16:00 Uhr
Ort: In den Räumen der Sanierungsträger Potsdam GmbH
Pappelallee 4 I 14469 Potsdam
Bitte, wenn möglich, an dieser Veranstaltung teilnehmen!!!!
Herzliche Grüsse
Lutz Schirmer
Freitag, 1. Mai 2015
Kantate-Gottesdienst am 2. Mai in der Nagelkreuzkapelle
Meine sehr verehrten Damen und Herren,
liebe Freunde der Garnisonkirche,
Sonnabend, 2. Mai, 18 Uhr:
Kantate-Gottesdienst
mit Kantor Michael Trommer, Juliane Esselbach, Sopran, Anneke Reuter, Violine
Arien von Georg Friedrich Händel (aus "Neun deutsche Arien") und Johann Sebastian Bach
Pfrn. Cornelia Radeke-Engst
Und nun die Bitte:
Andreas
Kitschke, Kirchenhistoriker und FWG-Vorstandsmitglied, hat auf unsere
Bitte hin die Erweiterung und Neuauflage seines seit langem vergriffenen
Standardwerks zur Garnisonkirche „Nec soli cedit“ vorbereitet. Es wird
für alle Freunde der Garnisonkirche eine Pflichtlektüre sein und sich
überdies hervorragend als Geschenk eignen (s. Anhang „Kitschke Inhalt“).
Die Herausgabe erfordert einen Druckkostenzuschuß,
für den wir bereits Spenden in Höhe von 10.000 Euro erhalten haben. Nun
benötigen wir noch einmal denselben Betrag, vor allen für die Rechte an
den zahlreichen Abbildungen. Das Buch soll zum Baubeginn vorliegen und
wird unser Vorhaben unterstützen. Dazu bitte ich nun noch ein drittes-
und letztesmal sehr um Ihre Hilfe! Ihren Beitrag können Sie mit dem
Zusatz „Druckkosten“ auf eins unserer Konten überweisen (s. Anhang
„FWG-Konten“), Sie werden dafür eine Spendenbescheinigung erhalten.
Mit herzlichem Dank und freundlichen Grüßen,
Ihr Burkhart Franck
Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der
Garnisonkirche Potsdam e. V.
Wie geht es weiter mit dem Leitbautenkonzept am 7. Mai ?
Die Bürgerinitiative "Mitteschön" lädt am 7. Mai um 19.30 Uhr zur Veranstaltung "Potsdamer Mitte im Dialog - "Wie geht es weiter mit dem Leitbautenkonzept" ein,
Ort: Kapelle an der Garnisonkirche.
Das Leitbautenkonzept wurde von den Stadtverordneten der Stadt Potsdam am 1. September 2010 mehrheitlich beschlossen. Es beruht auf dem Stadtverordnetenbeschluss „Zur behutsamen Wiederannäherung an den charak-
teristischen, historisch gewachsenen Stadtgrund und -aufriss“ und beinhaltet die Wiederherstellung stadtbildprägender Gebäude im Umfeld des Alten Marktes. Es legt den Rahmen für die historische Mitte und deren Gestaltung fest, Bestandteile sind ein Verkehrskonzept, eine Nutzungsstrukturanalyse und ein Verfahrensvorschlag zur Ausschreibung der Grundstücke im Bereich Havelufer/Alte Fahrt und im Bereich Friedrich-Ebert-Straße/Schloßstraße. Während das Areal an der Alten Fahrt so gut wie abgeschlossen ist, wird zurzeit das integrierte Leitbautenkonzept für die Blöcke 3 und 4 - das Areal, auf dem sich noch das Gebäude der Fachhochschule befindet - konkretisiert. Mehr Informationen zum Planungsstand wird Willo Göpel, Historiker und Projektentwickler, am 7. Mai vorstellen ebenso wie Möglichkeiten für Gestaltung und Festlegungen durch die Stadt aufzeigen. Dabei wird er auch auf Beispiele anderer Städte eingehen.
Zuvor wird Dr. Jochen Kuke, Kunsthistoriker, die historische Situation in dem Areal beschreiben.
Der Eintritt ist frei
Mit der Bitte um Ankündigung
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