Dienstag, 10. Juni 2014

Das Bündnis Potsdamer Mitte wendet sich an die Potsdamer

In letzter Zeit gab es massive Bestrebungen von DIE ANDERE und DIE LINKE in unserer Stadt, den Wiederaufbau der Garnisonkirche zu stoppen.
In den Berichterstattungen der Zeitungen hatte man mitunter den Eindruck, dass diese Kräfte in unserer Stadt überwiegen. Immer wieder hörte man da von Nazi- und Militärkirche und Symbol des preußischen Militarismus, Schlagworte, die es jedem Andersdenkenden manchmal schwer machten, seine Meinung offen zu sagen, ohne in die äußerste rechte Ecke gestellt zu werden.
Wir erklären, diese Kirche gehört zu Potsdam ohne Wenn und Aber.
Sie war ein wesentliches Bauwerk, das über Jahrhunderte die Stadtgestalt entscheidend mitprägte.
Hier wurde Geschichte geschrieben! Der Tag von Potsdam ist nur ein Bruchteil dessen, was diese Kirche an historisch Bedeutendem zu bieten hat. Und das nicht nur für Potsdam, nicht nur für Deutschland, sondern auch für Europa ist sie ein geschichtsträchtiger und  kulturhistorisch wertvoller  Bau, der von unserer - von europäischer Geschichte zeugt. Die Bundesregierung hat das erkannt und sie als das gesehen, was sie ist:
Ein nationales Erbe!
In jeder Stadt gibt es Bauten, die sie prägen. Fehlen sie, oder sind sie zerstört, ist es überall auf der Welt so, dass Menschen sie wieder errichten -  und sie tun es aus gutem Grund. Sie tun es vor allem deswegen, weil sie für die Zukunft die Tür offen halten wollen: wie war unsere Vergangenheit? Was war gut, was haben wir falsch gemacht, was gelernt und wo sollten wir misstrauisch sein?
Bauten erzählen etwas über den Ort.
Was wäre Köln ohne Dom, Hamburg ohne Michel, Venedig ohne Campanile, Paris ohne Eiffelturm?
Die Ideologisierung des Wiederaufbaues, ihn als reaktionären Akt mit militärischem Hintergrund zu sehen, wäre ein erneuter Missbrauch der Garnisonkirche.
Lassen Sie uns diese Kirche als Versöhnungsort  gemeinsam wieder aufbauen. Erinnern wir uns mit diesem Bauwerk an das, was einmal war und füllen wir sie neu erbaut mit unserem Hier und Heute.
Der Vorstand des Bündnis Potsdamer Mitte
Barbara Kuster, Lutz Schirmer

Dienstag, 18. März 2014

Wege zu einer neuen Architektur in der Potsdamer Mitte

                               „Potsdamer im Dialog“

  „Wege zu einer neuen Architektur in der Potsdamer Mitte“

Am 25. März um 19 Uhr in der Kapelle an der Garnisonkirche



Die Bürgerinitiative „Mitteschön“ lädt am 25. März um 19 Uhr zur Veranstaltungsreihe „Potsdamer im Dialog“ ein. Thema: Wege zur Neuen Architektur in der Potsdamer Mitte.


„Mitteschön“ hat sich in den vergangenen Jahren vorrangig für wichtige historische Bauten in der Potsdamer Mitte und deren Rückgewinnung eingesetzt.

„Es war unabdingbar, zuerst die markanten Elemente der Stadtkomposition zurückzugewinnen, quasi das Skelett. Das Stadtschloss steht, damit hat der Alte Markt auf der Südwestseite seine kompositorische Vollständigkeit zurückerhalten, die Rekonstruktion der Garnisonkirche ist beschlossen, der Stadtkanal in Teilen zurückgewonnen und das Leitbautenkonzept mit den Leitfassaden und dem einzigen wirklichen Leitbau, dem Palais Barberini sind ebenfalls beschlossen bzw. sind im Bau“, erklärt die Sprecherin der Initiative Barbara Kuster. Nun müsse dringend über die neue Architektur diskutiert werden, über zeitgemäße Lösungen in Gestaltung und Städtebau, die dennoch mit den historischen Bauten eine Gesamtkomposition bilden, die an die historische Qualität anknüpft und vor der Geschichte, aber auch in der Zukunft Bestand haben. Es geht aber auch um Instrumentarien, die zur Verfügung stehen, um Vorgaben und Einbindungen in das Vorhandene zu ermöglichen.

Die Bürgerinitiative „Mitteschön“ hat dafür Fachleute eingeladen, die in einem Expertengespräch über dieses Thema diskutieren. Im Anschluss daran haben alle Bürger die Möglichkeit, in einen gemeinsamen Dialog zu treten.


Es diskutieren:

Prof. Ulla Luther, Staatsrätin a.D. und Vorsitzende des Gestaltungsrats Potsdam,
Prof. Bernd Albers und Prof. Ludger Brands (POTSDAM SCHOOL OF ARCHITECTURE),
Winfried Hammann, Vorstand Bürgerstadt AG,
Robert Pachta, Unternehmer, Immobilienfachmann und Volljurist.


Vorab zeigt Olaf Thiede für „Mitteschön“ Beispiele neuer Architektur aus dem ganzen Bundesgebiet.


Die Bürgerinitiative „Mitteschön“ will mit “Potsdamer im Dialog“ interessierten und engagierten Bürgern Projekte und Probleme Potsdams vorstellen und Anregungen an Politik, Wirtschaft und Verwaltung geben. Es ist eine Veranstaltung von Bürgern für Bürger, der gemeinsame Dialog steht im Mittelpunkt.

Der Eintritt ist frei.

Freitag, 14. März 2014

Wo bleibt das faire und transparente Verfahren zum Synagogenneubau?


Pressemitteilung

Mit großer Sorge und Befremden über die derzeitige Entwicklung sieht das Bündnis Potsdamer Mitte die Ankündigung einer Überarbeitung des Ursprungentwurfes des Synagogenneubaus in Potsdam.
Trotz mehrfacher Ankündigung durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, einen Verständigungsprozess über die Gebäudestruktur zwischen den jüdischen Gemeinden einzuleiten und darauffolgend mehrere Workshops zur Überarbeitung des Ursprungentwurfes, unter expliziter Einbringung von Alternativvorschlägen und Entwürfen durchzuführen, ist nichts dergleichen realisiert worden. 
Das Bündnis Potsdamer Mitte fordert die Landesregierung als Bauherren der Synagoge deshalb auf:

1.    Das weitere Verfahren muss transparent sein und unter Beteiligung der Nutzer und der Öffentlichkeit durchgeführt werden.

2.    Bei der Neugestaltung und Überarbeitung durch den Architekten sind folgende Vorgaben mit besonderer Sorgfalt zu berücksichtigen:

           Jüdisch, sakrale Erkennbarkeit der Synagoge.
           Anpassung an das historische Stadtbild an diesem Ort

3.    Die intensive inhaltliche und visuelle Vorarbeit zur  Architektur der Synagoge und der dazu erarbeitete  Kriterienkatalog, sollen vor Beginn der Neuplanung des Architekten zur gemeinsamen, öffentlichen Erarbeitung eingebracht werden können.

Bündnis Potsdamer Mitte.  Wir haben ein Auge darauf! 
Bürgerinitiative „Mitteschön!“ Bürgerinitiative „Rettet den Lustgarten“  Förderverein zum Wiederaufbau der Neptungruppe  Förderverein für den Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam e.V.  Förderverein Potsdamer Stadtschloss e.V. Förderverein für die Wiederherstellung des Stadtkanals in Potsdam e.V. Förderverein zur Pflege niederländischer Kunst in Potsdam e.V.    Synagogen-Förderverein Potsdam e.V.
Frau Jana Kadegis, 

Freitag, 21. Februar 2014

Erklärung des Bündnisses Potsdamer Mitte zum Aufruf für ein Bürgerbegehren gegen die Garnisonkirche


Mit großem Unverständnis nehmen die Potsdamer Innenstadtvereine den Aufruf für ein Bürgerbegehren der BI „Potsdam ohne Garnisonkirche“ zur Kenntnis.
Dies ist wieder mal ein weiterer Versuch, die teilweise Zurückgewinnung der Potsdamer Innenstadt zu stoppen.
Beim Stadtschloss hat das nicht geklappt, hier hat das Ergebnis viele hartleibige Gegner überzeugt! Die Garnisonkirche jedoch, mit ihrer sich anbietenden ideologischen Projektionsfläche linker Positionen -  mit dem altbekannten Militarismus Vorwurf - ist nun das Objekt, das es offenbar unbedingt zu verhindern gilt.
Wir sind sehr befremdet.
Alle Diskussionen, in denen es um die Berechtigung des Wiederaufbaues dieser Kirche in unserer Stadt ging , Vorträge von einschlägigen Historikern, die die Bedeutsamkeit des Baus in der Stadtgeschichte dokumentierten und dabei den Tag von Potsdam in eine sachliche Betrachtungsweise rückten, sowie berechtigte stadtbildprägende Gründe werden ganz bewusst von diesen Akteuren ignoriert.

Sollten es etwa die anstehenden Kommunalwahlen sein, die diese  Machtspiele verursachen?
Wir vertrauen auf den mündigen Potsdamer Bürger, der sich nicht vor den Karren ideologisch gefärbter Aktionen spannen lässt.
Bitte beziehen Sie Stellung!

Bündnis Potsdamer Mitte

Freitag, 7. Februar 2014

Unterstützen Sie die Rückkehr mit dieser Petition


Unterstützen Sie die Rückgabe der Potsdamer Götter dorthin, wo sie über 200 Jahre lang standen und für den sie geschaffen wurden:
Auf die Attika des Potsdamer Stadtschlosses

 
Fordern Sie hiermit den Hausherrn und Präsidenten des brandenburgischen Landtags auf, den originalen und authentischen Figurenschmuck Landtages im Potsdamer Stadtschloss wieder nach Potsdam zu holen.

Das Potsdamer Stadtschloss bekrönte ursprünglich ein Zyklus von 76 Sandsteinfiguren, berühmte Liebespaare der antiken Mythologie.
Viele davon überstanden rußgeschwärzt den Bombenangriff 1945 und wurden vor der Sprengung des Stadtschlosses 1960 abgenommen.
Acht der am besten erhaltenen lieh die Potsdamer Schlösserverwaltung 1966 an die Berliner Humboldt-Universität aus. Eine Entscheidung aus Not und Zufälligkeiten heraus. Nun will die Berliner Denkmalpflege diese Potsdamer Kunstwerke nicht wieder zurückgeben.
Bislang scheint sie sich damit durchzusetzen – die Potsdamer Originale drohen endgültig in Berlin zu bleiben.

Der gültige Leihvertrag von 1966 ist jedoch jederzeit kündbar. Die Figuren mit ihrer dramatischen Geschichte von Krieg und Exil bedürfen dringend einer Restaurierung.
Wer würde sich in Berlin um sie kümmern?
Der Verein Potsdamer Stadtschloss e.V. übernimmt diese lebensrettende Gesundheitskur – er setzt seine Spenden aber nur hierfür ein, wenn die barocken Kunstwerke nach Hause zurück nach Potsdam kommen.

Ohne diesen Figurenschmuck sind die Fassaden des Landtagsschlosses in Potsdam nicht vollendet.