Dienstag, 26. Mai 2015

Drittes öffentliche Werkstattgespräch zum Lustgarten am kommenden Dienstag 2. Juni


Liebe Mitstreiter,

am kommenden Dienstag findet das dritte öffentliche Werkstattgespräch zum Lustgarten statt.

Alle Beiträge der Potsdamer Bürgerschaft flossen in eine detaillierte Auswertung der dritten Beteiligungsphase ein und stellen eine Grundlage für das 3. öffentliche Werkstattgespräch.

Im Anschluss wird das Gremium aus Fach- und Sachgutachtern Empfehlungen erarbeiten und diese der Landeshauptstadt Potsdam für den weiteren Arbeitsprozess vorlegen.

Die Empfehlungen und der Bürgerdialog werden in die Beschlussvorlage für die Potsdamer Stadtverordneten zur Entscheidung über die Konkretisierung der Sanierungsziele für den Potsdamer Lustgarten einfliessen.

Termin: 2. Juni 2015, Dienstag
Zeit: ab 16:00 Uhr
Ort: In den Räumen der Sanierungsträger Potsdam GmbH
Pappelallee 4 I 14469 Potsdam


Bitte, wenn möglich, an dieser Veranstaltung teilnehmen!!!!

Herzliche Grüsse
Lutz Schirmer

Freitag, 1. Mai 2015

Kantate-Gottesdienst am 2. Mai in der Nagelkreuzkapelle

Meine sehr verehrten Damen und Herren,
liebe Freunde der Garnisonkirche,
 
Sonnabend, 2. Mai, 18 Uhr:
Kantate-Gottesdienst
mit Kantor Michael Trommer, Juliane Esselbach, Sopran, Anneke Reuter, Violine
Arien von Georg Friedrich Händel (aus "Neun deutsche Arien") und Johann Sebastian Bach
Pfrn. Cornelia Radeke-Engst

Und nun die Bitte:
Andreas Kitschke, Kirchenhistoriker und FWG-Vorstandsmitglied, hat auf unsere Bitte hin die Erweiterung und Neuauflage seines seit langem vergriffenen Standardwerks zur Garnisonkirche „Nec soli cedit“ vorbereitet. Es wird für alle Freunde der Garnisonkirche eine Pflichtlektüre sein und sich überdies hervorragend als Geschenk eignen (s. Anhang „Kitschke Inhalt“). Die Herausgabe erfordert einen Druckkostenzuschuß, für den wir bereits Spenden in Höhe von 10.000 Euro erhalten haben. Nun benötigen wir noch einmal denselben Betrag, vor allen für die Rechte an den zahlreichen Abbildungen. Das Buch soll zum Baubeginn vorliegen und wird unser Vorhaben unterstützen. Dazu bitte ich nun noch ein drittes- und letztesmal sehr um Ihre Hilfe! Ihren Beitrag können Sie mit dem Zusatz „Druckkosten“ auf eins unserer Konten überweisen (s. Anhang „FWG-Konten“), Sie werden dafür eine Spendenbescheinigung erhalten.

Mit herzlichem Dank und freundlichen Grüßen,
Ihr Burkhart Franck
Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der
Garnisonkirche Potsdam e. V.

Zeitzeugengespräch 5. Mai im Gemeindesaal St. Peter und Paul



Wie geht es weiter mit dem Leitbautenkonzept am 7. Mai ?


Mitteschön informiert und diskutiert - Potsdamer Mitte im Dialog: "Wie geht es weiter mit dem Leitbautenkonzept?"

Die Bürgerinitiative "Mitteschön" lädt am 7. Mai um 19.30  Uhr zur Veranstaltung "Potsdamer Mitte im Dialog - "Wie geht es weiter mit dem Leitbautenkonzept" ein,
Ort: Kapelle an der Garnisonkirche.


Das Leitbautenkonzept wurde von den Stadtverordneten der Stadt Potsdam am 1. September 2010 mehrheitlich beschlossen. Es beruht auf dem Stadtverordnetenbeschluss „Zur behutsamen Wiederannäherung an den charak-
teristischen, historisch gewachsenen Stadtgrund und -aufriss“ und beinhaltet die Wiederherstellung stadtbildprägender Gebäude im Umfeld des Alten Marktes. Es legt den Rahmen für die historische Mitte und deren Gestaltung fest,  Bestandteile sind ein Verkehrskonzept, eine Nutzungsstrukturanalyse und ein Verfahrensvorschlag zur Ausschreibung der Grundstücke im Bereich Havelufer/Alte Fahrt und im Bereich Friedrich-Ebert-Straße/Schloßstraße. Während das Areal an der Alten Fahrt so gut wie abgeschlossen ist, wird zurzeit das integrierte Leitbautenkonzept für die Blöcke 3 und 4 - das Areal, auf dem sich noch das Gebäude der Fachhochschule befindet - konkretisiert.  Mehr Informationen zum Planungsstand wird Willo Göpel, Historiker und Projektentwickler, am 7. Mai vorstellen ebenso wie Möglichkeiten für Gestaltung und Festlegungen durch die Stadt aufzeigen. Dabei wird er auch auf Beispiele anderer Städte eingehen.
Zuvor wird Dr. Jochen Kuke, Kunsthistoriker, die historische Situation in dem Areal beschreiben.

Der Eintritt ist frei

Mit der Bitte um Ankündigung

Mittwoch, 18. März 2015

Lustgarten ohne Hotel

In der gestrigen zweiten Runde des Werkstattverfahrens wurden die sieben Entwürfe der Architektenteams vorgestellt und mit der Jury und dem Publikum diskutiert. In der 5 1/2 stündigen Veranstaltung wurde sehr kozentriert und intensiv über die Zukunft des Lustgartens debattiert. Die Teams hatten ihre Entwürfe noch einmal, nach den Eingaben der Bürger angepasst und konkretisiert. Durch die hohe Qualität der Entwürfe kam es zu einem sehr regen Gedankenaustausch, den es ohne das Werkstattverfahren niemals gegeben hätte. Im Vergleich zur ersten Runde des Werkstattverfahrens sollten die Teams eindeutig Stellung zum Mercure Hotel beziehen. Das Ergebnis konnte eindeutiger nicht sein - alle Teams sahen für das Hotel keine Zukunft, da es ein Fremdkörper in der jetzigen Konstellation mit dem Stadtschloss darstellt. Vor allem der mächtige Sockel und die Verkehrsflächen des Hotels lassen eine venünftige Entwicklung des Lustgartens nicht zu. In der Diskussion wurden dann die Stärken jedes Entwurfs herausgearbeitet, die ich Ihnen nun im einzelnen vorstelle.


Agence Ter, Karlsruhe



 


Dietz Joppien, Frankfurt a. Main mit Rose Fisch, Berlin

 
 


Gruppe Planwerk mit bgmr Landschaftsarchitekten, Berlin

 
 


kleyer.koblitz.letzel.freivogel gesellschaft von architekten mit geskes.hack Landschaftsarchitekten, Berlin

 
 


Machleidt GmbH – Städtebau Stadtplanung  mit ATELIER LOIDL Landschaftsarchitekten, Berlin


 


Post Welters Architekten & Stadtplaner, Dortmund mit RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Bonn

 


WES, Berlin mit scheuvens und wachten, Köln




Dienstag, 10. Februar 2015

Neues über unseren Glockenfund


Volker Schobeß, Autor vieler Publikationen zur preußischen Militärgeschichte, begutachtete heute die neu aufgetauchte Glocke.

Sein vorläufiges Urteil:

Genaues kann man noch nicht sagen, aber es scheint doch ein besonderer Fund zu sein. Die Herkunft der Glocke ist glaubwürdig, sie ist unbedingt den vielen Dingen und Andenken, die sich in der Kirche befunden haben, zuzuordnen. Ihre  russische Inschrift  deutet auf die preußisch – russische Waffenbrüderschaft hin, die eine Tradition von über 100 Jahren aufzuweisen hatte. Die Jahreszahl 1821 weist augenscheinlich auf ein besonderes Ereignis in der preußisch-russischen Verbindung hin. Die drei Großmächte Russland, Österreich und Preußen hatten sich gegen Napoleon verbündet und  ihn besiegt. Gegenseitige Freundschaftsbeweise durch Fahnen, Uniformen oder auch Glocken waren damals üblich und gehörten zum normalen christlichen Ritual einer Garnisonkirche.

Volker Schobeß:

„Das ist ein sensationeller Fund, da er an die Verbindung zwischen Preußen und Russland im 19 Jahrhundert erinnert!“

Wir berichten weiter!

Freitag, 23. Januar 2015

Rollbahn durch Altpotsdam

Unter dem Vorwand, Raum für eine dem Verkehr angepasste Strassenführung zu schaffen, hatte die DDR-Führung sich der ungeliebten historischen Gebäude entledigt, die selbst als Ruinen noch eindrucksvolle Bauwerke waren. Im Spiegelartikel von 1959 wird eindrucksvoll beschrieben welche ideologischen Gründe dafür verantwortlich waren. Sie haben bis heute noch ihre Austrahlung, wie man bei den Gegnern der Garnisonkirche und den Bewahrern des Mercure Hotel sieht.
Hier zum Artikel